Zwei Punkte am zweiten Advent!

04.12.2011: TSV Friedberg - VSG COBURG GRUB 2:3
(14:25), (25:20), (20:25), (25:22), (5:15)

 „Endlich schaffen wir es wieder die Trainingsleistungen auch am Spieltag abzurufen“, freut sich Co-Trainer Volker Pohl über den verdienten 3:2 Sieg in Friedberg.
Das Bundesligateam der VSG war in diesem Spiel eigentlich spielerisch deutlich besser, als es das Ergebnis nach Sätzen am Ende aussagt. Der 1. Vorsitzender André Dehler hatte sich vor dem Spiel noch etwas besorgt geäußert: „Daniel ist zwar dabei, aber noch nicht fit. Max Meuter fällt vermutlich bis Weihnachten oder noch länger mit seinem gebrochenen Finger aus. Das ist gerade jetzt, wo die direkten Duelle um den Klassenerhalt anstehen natürlich mehr als ungünstig!“

Beeindruckender Start

A99A9676.minZu Beginn des Spiel zeigten sich die Vestestädter allerdings sofort hellwach und waren den Schwaben aus der Nähe von Augsburg in allen Belangen überlegen. Die Umstellungen, die sich durch die Verletzung von Max Meuter ergaben, schienen die Mannschaft nicht zu Belasten. Hans-Peter Nürnberger und Jonas Ickerott spielten auf der Außenannahmeposition ein solides Match und Marco Henke der die Diagonalposition übernahm, zeigte sich sehr gut aufgelegt und punktete das gesamte Spiel über nach Belieben. Auch Beni Kucera, der auf der Liberoposition wieder das Vertrauen vom Trainer erhielt, machte seine Sache gut.

 

Leichter Einbruch

Nachdem die VSG den ersten Durchgang in nur 15 Minuten mit 25:14 gewonnen hatten, fing man leider bereits an sich seiner Sache zu sicher zu sein. Der TSV Friedberg kam nun besser ins Spiel und zeigte sich nun mit den Gästen auf Augenhöhe. Besonders im Block und Feldabwehr fehlte manchmal die letzte Konsequenz und Konzentration, so dass  die Hausherren den Satzausgleich schafften.

Begeisternde Mittelangriffe und Doppelblocks!

A99A9763miniVor dem dritten Satz rüttelte Trainer Milan Maric das Team nochmals mit einer deutlichen Ansprache auf und mahnte die Jungs zur Konzentration. Die Mannschaft um Kapitän Hans-Peter Nürnberger hatte die Worte des Trainers verstanden und machte besonders durch starke Aufschläge nun viel Druck auf den Gegner aus Friedberg. Das Aufbauspiel der Schwaben war nun überschaubar und vor allem Lukas Gudas konnte im Block mehrmals erfolgreich zupacken. Ein ungefährdeter 25:20 Satzgewinn war die Folge der guten Leistung auf VSG-Seite.

Unnötige Dramatik

Im vierten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild und bei einer 20:15 Führung war die Mannschaft vermutlich schon gedanklich bei der Duschparty, als man sich durch unnötige Fehler in allen Mannschaftsteilen und der plötzlich aufkommenden Stimmung in der Halle aus dem Rhythmus brachte. Den Gastgebern gelang nun alles und bei der VSG schien alles schief zu gehen. Gerade noch mit einem sicheren 3:1-Sieg vor Augen, stand man nun am Spielfeldrand und wartete auf die Auslosung zum Tie-Break. „Was da passiert ist kann ich mir nicht erklären, es ist wohl doch noch die Unerfahrenheit der jungen Mannschaft, die uns immer wieder in solche unnötige Situationen bringt“, versucht Oldie Torsten Spiller einen Grund für den Satzverlust in Satz 4 zu finden.

Beeindruckendes Tiebreak

Ja, was wäre das geworden hätte man das Spiel verloren, aber daran musste man zum Glück, während des gesamten Tie-Breaks, kaum denken. 15:6 hieß es am Ende des Satzes und die VSG-Akteure feierten nun den zweiten Auswärtssieg umso ausgelassener. Steffen Reinsch, der den Matchball mit einem Aufschlagwinner verwandelte, traf es direkt nach dem Spiel am besten. „Der erste, dritte und fünfte Satz waren einfach geniales Volleyball von uns und das auf ganz hohem Niveau, wenn wir das einmal durchziehen können ohne uns Ruhepausen zu nehmen, können wir jeden schlagen! Gegen Mendig in zwei Wochen zuhause würde mir aber vorerst reichen (grinst)!“

Stimme zum Spiel:

Frank Heumann:
A99A0756miniWieder ein starker Auftritt mit unnötigen dramatischen Einlagen. Der Trainer hat recht, wenn er meint, dass nur die Mannschaft selbst sich im Weg stehen kann. Ich sehe hier tolle Spieler, die immer stärker zusammen kombinieren. Herauszuheben wäre der jetzt immer wieder gut eingesetzte Mittelangriff, der mit Max Kessel und Lukas Gudas die Quoten von Spiel zu Spiel erhöht, natürlich unterstützt von toll gespielten Bällen von Patrick Speta und Timo Köhler. Die Kultur, in den richtigen Momenten Leistungssteigerungen auszulösen geht auch zu einem guten Teil an die motivierenden Zurufe von Beni Kucera.
Nach dem Spiel gegen Kempfenhausen eine gesteigerte Leistung, die auf das Spiel gegen Mendig hoffen lässt. Es wäre toll, wenn zu diesem Heimspieltag die Zuschauerzahl von 1.000 "geknackt" werden könnte und die Coburger eine vorweihnachtliche Volleyballeinstimmung konsumieren würden.

Für die VSG spielten:

Nürnberger, Henke, Ickerott, Kucera, Reinsch, Schuhmann, Köhler, Spiller, Speta, Lottes, Gudas, Kessel
Trainer: Milan Maric
Co-Trainer: Volker Pohl

Sponsoren der VSG

Facebook wir sind dabei

facebook

Mehr Aktuelles zu Spielern und VSG? Auf unserer Facebook-Seite kannst Du auch unsere Spieler kennen lernen. Weiter...

VR-Bildcard kostenlos

vr-bildcard

Die VR-BankCard mit individuellem Motiv gibt es jetzt auch als VSG-Fankarte - für Fans kostenlos!
Weiter...

Wir machen die Hütte GRÜN

gruene-Halle

Was hat es mit dem vielen Grün eigentlich auf sich und wo kommen diese Ideen alle her?
Weiter...

Fotografie Bundesliga: LOGAN FIVE GmbH | Webseite: Phun City Computer Solutions Rödental | all rights reserved©