Ersatzgeschwächte VSG verliert enge Partie in Durmersheim!


Es hat diesmal nicht sollen sein, aber für die Umstände haben wir eine ordentliche Leistung gebracht“, resümierte Spielmacher Patrick Speta nach dem Spiel.

Die Vestestädter hatten das Hinspiel gegen TuS Durmersheim (4. Platz/20:10 Punkte) noch klar mit 3:0 in der heimischen HUK-Arena gewinnen können. Die Akteure waren deshalb auch mit einem guten Gefühl in den vergangene Trainingswoche gestartet. Bereits im Donnerstagstraining zeichneten sich erste Personalsorgen ab. Drei Spieler fehlten krankheitsbedingt und zwei weitere waren verletzungsbedingt angeschlagen.



 

Am Samstagabend im Auswärtsspiel musste man dann schließlich auf Hauptangreifer Hans-Peter Nürnberger und Marco Henke verzichten und Trainer Maric musste sein erfolgreiches Team vom Heimsieg gegen Friedrichshafen aus der Vorwoche umstellen. Mittelangreifer Lukas Gudas wechselte auf die Diagonalposition im Außenangriff kam Jonas Ickerott neu ins Team und auf der Mittelblockposition Daniel Lottes.

 

Der erste Satz startete mit guten Angriffsbällen der VSG und viele Aufschlagfehler auf Seiten der Heimmannschaft brachten die Oberfranken in Führung. Zur Mitte des Satzes wurde das Niveau des Spiels dann sehr hoch und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Am Ende hatten die VSG’ler mit 24:26 das Nachsehen. Trotz des knappen Satzverlustes steckte das Team von Trainer Milan Maric nicht auf und kämpfte sich zurück in das Match.

 

Der kritisches Blick von Trainer Maric wandelte sich in ein Lächeln im Gesicht, als sein Team den ersten Satzball durch Neuzugang Metelski im Satz Zwei zum 25:22 verwandelte.

Im weiteren Spielverlauf waren es immer wieder kleine Fehler bei den Gästen, welche schließlich den Unterschied ausmachten. Auch die Einwechslung von Max Meuter im vierten Satz brachte nur kurzfristig mehr Sicherheit. Eine knappe 18:16-Führung konnte die VSG nicht halten und verlor schließlich im Großen und Ganzen verdient mit 1:3 Sätzen in Durmersheim.

 

Trainer Milan Maric: „Es war heute keine leichte Aufgabe für meine Mannschaft. Wir mussten wegen den Ausfällen das System komplett umstellen, dass bringt immer Missverständnisse mit sich. Die Leistung der Jungs war dennoch in Ordnung und vor allem die ersten drei Sätze war Kampfgeist und gute Moral zu sehen. Es war ein Spiel das wir nicht unbedingt gewinnen mussten, aber es wäre durchaus möglich gewesen!“
Für die VSG spielten: Reinsch, Schuhmann, Kessel, Lottes, Spiller, Ickerott, Meuter, Metelski, Köhler, Speta, Kucera, Gudas
Trainer: Milan Maric

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