
M1 – 16.02.2012 – Vorbericht zum Spiel VSG COBURG/GRUB vs. FT 1844 Freiburg,
gemeinsam geschrieben von Jeannette Feyler und Frank Heumann
"Jedes Heimspiel ist ein Endspiel"
Das Fazit des Bundesliga-Meetings im VSG Vorstand ist, dass sich der gesamte Background des Vereins – wie immer schon – geschlossen hinter das Bundesliga-Team stellt. Mit einem gemeinsamen, lautstarken "Hugga Hey" verabschieden sich die Teamworker in den späten Abend und wollen mit dieser Maßnahme auch Fans und Zuschauer auf die Reise der letzten sechs Heimspiele mitnehmen. "Jedes Heimspiel ist ein Endspiel" lautete die Definition für die folgenden zehn Wochen, bei denen nach dem Samstagsspiel gegen Freiburg (aktuell Vierter) die zwei letzten Drittel der Tabelle in der Grünen Hölle Coburgs begrüßt werden.
Auch das Bundesliga-Team signalisiert, dass man dort anschließen möchte, wo man mit dem Dresden-Heimspiel aufgehört hatte. "Wir wollen unsere Fans und Zuschauer wieder mit einem guten Bundesliga-Niveau verzaubern", klingt es oder "Dresden war fast perfekt, nur diese zwei Punkte... ...gegen Freiburg soll es klappen" lautet es aus dem Profiteam. Am Samstag können dann die VSG-Volleyballer in der HUK-Arena wieder beweisen, dass sie eine Macht in der Coburger Arena sind. Sie werden alle Kräfte mobilisieren, wenn der Gegner FT Freiburg um 19.30 Uhr zum Duell antritt.
Die Perlenkette des Wahnsinns, so nennen die Coburg/Grüber die vier Spiele gegen die Tabellenspitze, haben gezeigt, dass das Team genügend Kraft und Flexibilität besitzt, heftig zu überraschen. Und das ganz besonders vor dem eigenen Publikum. Woran dies wohl liegen mag :-) Ein wenig Glück fehlte, sonst hätten wir bereits zwei unerwartete Punkte auf unserem Konto verzeichnen können...
Der breisgauer Gegner
Die Freien Turner aus Freiburg gewannen letzte Woche daheim gegen Friedberg glatt mit 3:0 und haben nun 26:10 Punkte auf dem Konto. Sie sind entschlossen ihrem Konto einen weiteren „3:0-Erfolg“ hinzuzufügen. „An diesem Samstag dürfte ein so glatter Sieg beim Aufsteiger VSG Coburg/Grub weitaus schwerer fallen“, so der FT-Spielertrainer Wolfgang Beck. Freiburg wird in Coburg indes neben den verletzten Eric Dufour-Feronce und Julian Kallfass auch Andreas Prein und Wolfgang Beck ersetzen müssen. Beck unterzieht sich in Freiburg-Landwasser einer Knie-Arthroskopie und fällt damit für die kommenden Wochen aus. Der Spielertrainer will jedoch daraus nicht automatisch eine Schwächung ableiten.
Ein wenig Grüber Strategie?
Mit Freiburg taucht wieder ein gefährlicher Gegner aus dem Breisgau auf, der uns das Leben schwer machen kann und auch machen wird. Spekulationen um Verletzungen von Spielern bringen unser Team keinesfalls weiter. An dieser Stelle wünschen wir Gute Besserung! Wir müssen immer davon ausgehen, dass die aktuelle Aufstellung des Gegners das stärkste ist, was man gegen die VSG aufbieten kann. Und Milan Maric wird alles dafür tun, dass die VSG-Aufstellung – ob des Wissens des Hinspiels – sich auf den Fuchs und Zuspieler Bernhard Steiert einstellt und seine Bewegungsräume durch kluges, taktisches Block- und Angriffsspiel neutralisiert. Unsere beiden Zuspieler sind auf jeden Fall heiß auf dieses Duell.
Marko Henke ist verletzt, befindet sich aber bereits auf dem Weg der Genesung. Das Team, der Vorstand, die Supporter, Zuschauer und Fans wünschen Marko gute Besserung!
Die VSG freut sich auf viele Zuschauer, die die HUK-COBURG Arena am Samstag besuchen werden. Da die Handballer vom HSC spielfrei sind, kann man sich an dem ein oder anderen Zuschauer mehr erfreuen. Karten gibt es wieder im Vorverkauf wieder an den bekannten Vorverkaufsstellen, Landgasthof Goldene Rose in Grub am Forst, OMV-Tankstelle auf der Lauterer Höhe und Geyer activ am Markt in Coburg.
Wer kann spielen?
VSG Coburg/Grub: Philipp Schumann, Jonas Ickerott, Torsten Spiller, Max Kessel, Timo Köhler, Patrick Speta, Benjamin Kucera, Hans-Peter Nürnberger, Daniel Lottes, Max Meuter, Steffen Reinsch, Lukas Gudas, Evgeny Metelsky. – Trainer: Milan Maric.
FT 1844 Freiburg: Bernhard Steiert, Sascha Helwig, David Landa, Johannes Stemmann, Jakob Schönhagen, David Kurz, Frederic Barth, Waldemar Scherbakoff, Jan Jansen.


















